Seit 1855 setzen wir uns für Menschen ein, die am Rand der Gesellschaft stehen. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitenden begleiten wir Mädchen und Frauen, deren Würde bedroht ist, die Gewalt erfahren haben, in Not geraten oder auf der Flucht sind und halten so den Auftrag unserer Gründerin Antonia Werr lebendig. Zu unseren Vorbildern gehören außerdem Franziskus und Klara von Assisi, die sich solidarisch für ausgegrenzte Menschen und die Schöpfung einsetzten.
Wir glauben an einen Gott, der Mensch wurde und sehen in jedem Menschen ein Kind Gottes: einzigartig, wertvoll und geliebt.
Schön, dass Sie da sind!
Studie zu sexualisierter Gewalt – Betroffene und Zeitzeug:innen gesucht
Die Oberzeller Franziskanerinnen haben das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim damit betraut, wissenschaftlich zu untersuchen, in welchem Ausmaß sexualisierte Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Verantwortungsbereich vorkam und wie man damit umgegangen ist. Die Kongregation möchte mit dieser unabhängigen Studie eine Grundlage für die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit erhalten, Verantwortung übernehmen und Betroffenen Gehör verschaffen. Die Ergebnisse der Studie sollen außerdem dazu beitragen, Schutzkonzepte und Präventionsmaßnahmen zu verbessern. Ausführlichere Infos sowie Antworten auf häufige Fragen finden Sie hier. Im Frühjahr 2026 hat das ZI Mannheim einen Zwischenbericht vorgelegt. Dieser schildert in erster Linie den Aufbau,
Mit anderen Augen: Fotoausstellung macht Wohnungslosigkeit sichtbar
Wohnungslosigkeit findet mitten in unserer Gesellschaft statt und bleibt dennoch häufig unsichtbar. Die Fotoausstellung „Mit anderen Augen“ rückt Menschen in den Mittelpunkt, die in Würzburg von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Die Ausstellung ist vom 11. bis 29. September 2026 im Würzburger Rathaus zu sehen. Auch die Oberzeller Franziskanerinnen beteiligen sich an dem Gemeinschaftsprojekt. Die Unterstützung von Frauen in Not gehört seit der Gründung der Gemeinschaft zu ihrem Auftrag. Heute bieten die Oberzeller Franziskanerinnen dafür verschiedene Hilfen an. Dazu zählt auch die Kurzzeitübernachtung mit Beratungsstelle im Haus Antonia Werr in Würzburg. Dort finden wohnungslose Frauen vorübergehend einen geschützten Schlafplatz sowie Beratung und
Maria Himmelfahrt: Erntedankfest für die Hausapotheke
Gedanken von Sr. Margit Herold zum Festtag Maria Himmelfahrt. Die Kirche feiert am 15. August den Festtag: Maria Aufnahme in den Himmel. Es ist ein besonderer Tag, denn im Festgottesdienst zu Ehren der Gottesmutter werden Kräutersträuße geweiht. Tage vorher werden Sträuße gebunden, im Gottesdienst gesegnet und in Haus und Hof an besonderen Stellen aufgestellt oder unter das Dachgebälk gehängt. So soll durch die Fürsprache Marias, Segen, Schutz und eine gute Zeit den Bewohnerinnen und Bewohnern geschenkt werden. Der Brauch der Kräuterweihe erinnert an eine Legende. Als Marias Grab geöffnet wurde, fanden die Apostel anstatt ihres Leichnams Blumen und vor dem
Wo der Main am schönsten ist: Ausflug mit dem Antoniushaus
Der Fahrtwind streicht durch die Haare, das Wasser glitzert in der Sonne, und an den Ufern ziehen Weinberge und kleine Ortschaften gemächlich vorbei. Es wird erzählt, gelacht und die Aussicht genossen. Für die Bewohnerinnen des Antoniushauses sind es genau diese Momente, die den jährlichen Ausflug zu etwas ganz Besonderem machen. Einmal im Jahr heißt es für das Pflegeheim der Oberzeller Franziskanerinnen: raus aus dem Alltag und gemeinsam einen besonderen Tag erleben. Bis es so weit ist, braucht es allerdings eine sorgfältige Vorbereitung. Wer benötigt einen Rollstuhl oder Rollator? Wer kann im Bus umgesetzt werden? Welche Medikamente müssen mit? Was ist
Wir trauern um Sr. Leandra Ulsamer
Am 18. Juli 2026 verstarb Schwester M. Leandra Ulsamer. Am 20. September 1932 wurde Elisabeth als drittes von neun Kindern in eine religiöse Würzburger Kaufmannsfamilie geboren. Am 16. März 1945 wurde das Elternhaus beim Bombenangriff auf Würzburg völlig zerstört. Mit 18 Jahren trat Elisabeth im März 1951 in Oberzell ein und nahm am Kindergärtnerinnen-Seminar in Oberzell teil. Von 1953 bis 1955 besuchte sie die Caritative Frauenschule in München und wurde staatlich geprüfte Wohlfahrtspflegerin, heute Sozialarbeiterin. Am 3. Oktober 1956 wurde sie eingekleidet und feierte ein Jahr später die zeitliche, vier Jahre später ihre ewige Profess. Sr. Leandra war als Sozialarbeiterin
Oberzeller Klostergarten im ZDF-Morgenmagazin
Ein Team des ZDF-Morgenmagazins mit Sabine Platz war bei uns im Klostergarten zu Gast. Sr. Reingard Memmel zeigte die Herstellung von Kräuterölen, Kräutergartenleiterin Katharina Mantel erklärte die Entstehung eines Kräuterkissens und gab Einblick in die Vielfalt des Kräutergartens. Die vierteilige Reihe „Platz im Klostergarten“ stellt Klöstergärten in Deutschland vor, darunter auch die Insel Reichenau, Seligenstadt und Kloster Kamp. Hier der link zum Beitrag: ZDF-Morgenmagazin Leider können unsere Kräuterprodukte nur an der Klosterpforte erworben werden. Danke für Ihr Verständnis!